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Wildcup 2003

 

13.09.2003 wir sind geladen zum Wildcup 2003 und nehmen diese Einladung mit Ehren an, denn wir sind als einziges neues Team zu diesem Event geladen worden. Die Frage stellt sich natürlich ob wir dazu geladen worden sind, weil wir Frauen bei uns im Team haben, oder weil wir als Schlachtopfer dienen sollten, oder aber weil wir die Fetenluschen sind, aber dazu nachher mehr.

 

Es ist 9.30 Uhr die ersten Luschen erscheinen an der Radrennbahn, obwohl ja erst um 11.00 Uhr die Auslosung der Gruppen stattfindet. Nun ja, zunächst einmal das Sprichwort: Die Letzten werden die Ersten sein hat sich bei uns ein wenig verkehrt, aber Schwamm drüber!*GG*

 

Die Organisatoren des Wildcup, waren bereits ganz emsig dabei, die organisatorischen Dinge wie Zeltaufbau, Getränke antesten usw. vorzubereiten. Ein eher ins Mittelalter gehörendes Zelt, welches den Tischkicker beherbergte weckte unsere erste Aufmerksamkeit, denn irgendwie muss man sich ja warm machen!*GG*

 

Um 10.15 Uhr kamen die letzten noch fehlenden Luschen zum vereinbarten Treffpunkt, so das wir stolze 14 Luschenkicker stellten, davon leider nur Beate als einzige Frau und natürlich ArBi die uns als Trainerin zur Seite stand, da ein Einsatz wegen der Verletzung nicht möglich war. Krywalda und Königinderalm sind an diesem Tage fremd gegangen, schämt Euch, ihr beiden!*GG* Auch Indi hatte andere Termine, die aber durchaus nachzuvollziehen waren denn Familie geht vor. Matzegoalkeeper eine weitere Amazone musste wohl wieder zu Ihrem Internat anreisen, denn die Schulferien waren ja beendet. Wir schreiben 11.00 Uhr als die Welt noch Luschenmäßig in Ordnung war und es zur Auslosung der Gruppen kam. In unsere Gruppe wurde die 6.Dimension gewählt (Turniersieger), Herbergers Enkel (Finalist), 11 Richtige, Bolzenbande und Hab Mitleid. Wie man anhand der Klammereintragungen ersehen kann, stellte sich unsere Gruppe im nachhinein als Todesgruppe heraus! GG

 

Das erste Spiel der Inter Netluschen war nun das Spiel gegen Hab Mitleid, soweit ich richtig informiert bin, handelte es sich hierbei um eine Fahrstuhlmannschaft, also aus der zweiten Liga. Nach anfänglichen konfusen Spielzügen unsererseits die eigentlich knapp hinter der Mittellinie endeten fassten wir langsam Fuß. Wir spielten einen eher defensiven Fußball mit einer 4 Abwehr und einem Libero, konnten jedoch nicht verhindern, dass wir in der 12 Minute das einzige Tor dieser Partie hinnehmen mussten, so dass wir leider mit 0:1 verloren. Torchancen vorne ich glaube NULL!*GG*

 

Nun gut, das war erst der Anfang und kein Grund zur Panik. Nach nur 4 Minuten stand bereits die nächste Partie für uns an, gegen Herbergers Enkel. Bei den Herbergers Enkeln handelt es sich ebenfalls um eine Fahrstuhlmannschaft also aus der zweiten Liga. Die in grün gekleideten Enkel haben uns förmlich mit diesem Grasgrün geblendet, so das ein Vorstoß in den generischen Torbereich kaum möglich war. Trotz erneuter 4 Abwehr mit einem Libero war es ziemlich konfus in der Abwehr, da die 4 Abwehr sich auf die Manndeckung verlegt hatte, jedoch die Raumdeckung völlig aus den Augen verlor, so dass die rechte Abwehrseite völlig vereinsamt war und die Angriffe eben über diese Seite kamen. Der Libero (der am heutigen Tage auch nicht seinen besten Tag hatte GG) konnte nun die rechte Seite alleine nicht dicht halten, so das wir 2 Tore kassierten. Einen verbalen Ausraster des Liberos, ob der Verwaisung der rechten Abwehrseite ging leider vollkommen unter. Resümee, wir waren einfach zu schlecht um gegen die Herberger Enkel etwas ausrichten zu können. Gut, Mund abputzen und weiter geht’s.

 

Das nächste Spiel begann nach 15 Minuten gegen die 6 Dimension. Die 6.Dimension ist ein Wurstligist, sprich aus der 1 Liga. Die 6. Dimension hatte einen sagenhaften Stürmer eingekauft aus dem Nahen Osten, der uns ein ums andere Mal aufzeigte, wo wir in unserer Abwehr unsere Probleme haben, nämlich bei der Schnelligkeit. So einen quirligen Stürmer der dazu noch eine sagenhafte Ballbeherrschung sein eigen nennen konnte war von uns einfach nicht zu halten. Letztendlich verloren wir dieses Spiel trotzdem nur mit 0:2 und konnten uns eigentlich damit ganz zufrieden geben.

Und erneut hieß es Mund abwischen und weiter geht’s. Ich denke ich brauche nicht zu erwähnen, das wir nach vorne nicht allzu viel Drang hatten! GG

 

Nun beobachteten wir unsere nächsten Gegner, die Bolzenbande und machten eine gewisse Chance auf unseren ersten Punkt aus. Bei der Bolzenbande handelte es sich um einen direkten Gegner auch im Ligabetrieb aus dem Souterain, also der 3 Liga.

Es dauerte lange bis das erste Tor gefallen ist, leider nicht auf unserer Seite nun ja doch schon auf unserer Seite, der Abwehrseite aber eigentlich sollte das Ding gut 50 Meter auf der anderen Seite ins Netz befördert werden. Trotzdem war es ein knapp verlorenes Spiel mit 0:1 und wir hatten ansatzweise unsere ersten Chancen ein Tor zu schießen.

 

Erneut hieß es, Mund abwischen und gut ist, wobei sich unsere Ärmel vor lauter Abwischen schon braun färbten! GG

 

Nun kam es zur für uns letzten Partie gegen die 11 Richtigen. Die 11 Richtigen sind in der Fahrstuhlliga tätig, also der 2 Liga. Noch vor der Partie versuchte uns Beate durch eine gut gemeinte Lüge aufzubauen, das die 11 Richtigen ebenfalls noch keinen Punkt erspielt hätten und wir somit die Chance hätten die rote Laterne abzugeben, nett gemeint, aber bereits nach 2 Minuten auf dem Felde stellte sich heraus, das die 11 Richtigen bereits 4 Punkte ihr eigen nennen konnten. Aber egal, wir wollten nun unsere Mauertaktik aufgeben und mit einer Harakiriaktion einer 1-1-8 Aufstellung wenigstens unser erstes Tor machen. Na gut eine 1-1-8 Aufstellung wurde es dann nun doch nicht, aber wir waren wesentlich offensiver das uns auch fast das erste Tor bescherte durch eine super Leistung von Felipe der den Torwart ca. 16 Meter vor dem Tore ausspielte und einen Trullerball in Richtung Tor sandte. Leider war der unebene Boden daran schuld, das der Ball fast in Zeitlupe gegen den Pfosten ging und somit unser erstes Tor verhinderte. Weiter gute Chancen wurden erspielt, doch leider wurde unser Stoßgebet nach oben nicht erhört und wir schossen auch in dieser Partie kein Tor, erhielten jedoch eines auf unserer Seite, so das dieses Spiel mit 0:1 verloren ging.

 

Somit wurden wir letzter mit 0:15 Punkten und einem Torverhältnis von 0:7, allerdings haben wir nicht die höchste Niederlage kassiert, die ging auf das Konto eines Teams aus der anderen Gruppe mit, ich meine 0:4. Letztlich haben wir uns als Neuling eigentlich ganz gut verkauft bei nur 7 Gegentoren.

 

Nun wurden die Halbfinals ausgespielt und wir konnten uns dem gemütlicheren Teil des Tages widmen, dem Feiern. Wildcupsieger wurde die 6.Dimension hierzu herzlichen Glückwunsch. Ab diesem Zeitpunkt floß das kühle Blonde in strömen bei den Inter Netluschen. Zur Preisverleihung war dann wieder richtig gute Stimmung vorhanden und wir wurden doch für die rote Laterne fürstlich belohnt mit zwei Büchern, einer Türklinke zum volllabern, einer Flasche Sekt und einem Blankotransportschein für eine Krankenwagenfahrt unserer Wahl!*GG*

 

Die Siegerehrung wurde dann doch noch einmal massiv gestoert durch Zwischenrufe bei der Verleihung an den Erstplatzierten der 6. Dimension. Irgendeine Truppe war wohl der Meinung wesentlich besser gespielt zu haben als die Gewinner, na und nun fragt mal welche Truppe das wohl gewesen ist??????*GGG*

 

Nach der Preisverleihung ging es dann erst richtig los, mit der Feierei und es wurden kurzfristig Gesangswettbewerbe abgehalten die wohl ganz klar zu Gunsten der Inter Netluschen ausgingen. Lieder wie: Steht auf wenn ihr Luschen seid........., oder aber es kann nicht jedes Arschloch ne Lusche wie wir sein...... waren der Gassenhauer. Einige wenige Gesangswettbewerbsteilnehmer wie Catalan Calzio, wurden mit Ihren eigenen Waffen geschlagen in dem Ihr Song Cattalan, cattalan, cattalan, cattalan, cattalan, cattalaaaaaaaaaan von Luschen aufgenommen und in Bee Gee –Manier wiedergegeben wurde. Auch die Bolzenbande liess sich nicht lumpen und trugen ihren Obulus zu diesem Gesangswettbewerb bei. Apropo Bolzenbande, das mit dem Spraydosengebrauch, das müsst ihr aber noch mal üben!*GGG*

 

Eine begehrte Lusche schien an diesem Abend unsere Beate zu sein, die sich doch so manches Mal abseits ihres Teams zu den „Konkurrenten“ schlug und ein Bierchen in Ehren zu sich nahm. Die Stimmung war einfach riesig und die Höhepunkte nahmen kein Ende, trotz feuchter in die Klamotten kriechender Kälte die sich so langsam auftat. Dem konnte dann abgeholfen werden, durch den Umzug der Luschen ins Bierzelt, auch besser so, da war der Weg zum Bier dann nicht mehr so weit.

 

Es wurden viele Gespräche geführt, viele Jokes gemacht und nach einiger Zeit stellten die Luschen die verbleibende größte Sauftruppe dar mit 10 Luschen im Zelt.

Nach dem streichen der Segel des Schreibers dieses Textes gegen ich weiss es nicht mehr genau, löste sich wohl nach einer weiteren Stunde der Wildcup auf, jedoch nicht die Luschen, die des Feierns wegen in die Innenstadt von Bielefeldtown zogen und das Movie bis zum frühen morgen besiedelten. Dort wurde zum Teil bedingt durch die Einnahme des vielen blonden Gesöffs im laufe des Abends wie in Trance getanzt. Nach Berichten von Zeitzeugen soll sich so manche Lusche mit wildfremden Menschen über die Spieltaktik der Inter Netluschen des vergangenen Tages unterhalten haben, obwohl die vollgesülzten Personen nicht einmal wussten was die Inter Netluschen überhaupt sind, andere Luschen liefen Gefahr einschlafend vom Tresen zu fallen!*GG*

Nach langwierigen Recherchen lässt sich feststellen, dass die letzte Lusche nach einem Schlürschluck mit dem Moviebesitzer um 4.45 Uhr des Sonntagsmorgens in seine Kemenate verschwand und für die nächsten 12 Stunden nicht mehr gesehen wurde.*GGG*

 

Abschliessend lässt sich sagen, das es ein geiler Tag und ein noch geilerer Abend geworden ist, wir nicht untergegangen sind, sondern nur einen Schuß vor den Bug bekommen haben und uns nun im Wilde Ligabetrieb behaupten müssen und werden!

Was das Feiern angeht, so behaupte ich mal brauchen wir nichts mehr dazuzulernen, denn das haben wir drauf!*GG*

 

 

Wilder Luschengruß

Bennobarkeeper



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